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  • Das 6. Köpenicker Whiskyfest.

    In der Altstadt am 7. + 8. September 2018.
  • Authentisches Highland-Feeling.

    Musik, Tanz und Show.
  • Whiskyerlebnis in historischer Atmosphäre.

    In der Altstadt Köpenick.
  • Immer wieder ein echtes Erlebnis.

    In der Freiheit 15.
  • Von unseren Experten lernen.

    Die Tastings.

Warum die Zugabe von Wasser den Whiskygenuss beflügelt kann

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein

nosingglasAm kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Das fünfte Köpenicker Whiskyfest öffnet seine Tore und empfängt, zusammen mit einer Vielfalt unterschiedlicher Aussteller, rund um das Thema Whisky, seine Gäste. Neben vielen Whiskykennern sind auch Anfänger dabei, wie sich die Welt des Whisky erst noch erschließen möchten. Unser Event ist dafür ein guter Ausgangspunkt.

Bevor sich die Welt der Aromen in den vielen Whiskyvarianten dem Genießer erschließt, steht der Anfänger vor einer Menge Fragen. Zum Beispiel sieht man gelegentlich Genießer einen Tropfen Wasser in ihr Glas Whisky pipettieren. Aber warum?

Nach der Destillation kommt Whisky mit ca. 70 Volumenprozent Alkohol ins Fass. Dort lagert er mindestens drei, häufig über 10 und in vielen Fällen 20 oder sogar mehr als 30 Jahre. Je länger er gelagert wird, desto mehr Alkohol verdunstet aus den Holzfässern, die zwar den Whisky umschließen, aber nicht dicht genug sind, den gasförmig verdunstenden Alkohol zu halten. Dieser Anteil wird auch als Angels Share, der Anteil, den die Engel dafür erhalten, dabei geholfen zu haben, solch wundervolle Spirituosen zu erstellen.

Mit einer Alkoholkonzentration von 50 bis 65 Volumenprozent wird der Whisky in Flaschen abgefüllt. Hier spricht man von „cask strength“ oder auch „Fassstärke“. In der Regel wird, wegen besserer Trinkbarkeit, aber auch aus Zoll- bzw. Steuergründen, der Whisky mit ca. 40 Volumenprozent Alkohol abgefüllt und dafür mit Wasser verdünnt.

Wasser spielt also in Sachen Trinkbarkeit und Genuss des Whisky eine bedeutungsvolle Rolle. Forscher einer schwedischen Universität haben kürzlich einen wissenschaftlichen Zusammenhag zwischen Alkohol, Wasser und den Geschmacksstoffen des Whisky gesucht. Ihren Fokus haben Sie dabei auf die Substanz „Guajacol“ konzentriert. Sie fanden heraus, dass abhängig von dem Alkoholgehalt, das Guajacol sich eher in der Flüssigkeit oder an der Oberfläche, also an der Grenze zwischen Whisky und Luft befindet. Hier sind die Aromen für den Genießer leichter zugänglich. Bei ca. 45 Volumenprozent ist der Effekt am stärksten.

Gerade bei Whisky, welche mit Fassstärke in Flaschen abgefüllt wurden, kann die Zugabe von Wasser also den Genuss positiv verändern. Aber Vorsicht, der Grad zwischen Hochgenuss und Ausschuss ist schmal.

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