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  • Das 5. Köpenicker Whiskyfest.

    In der Altstadt am 1. + 2. September 2017.
  • Authentisches Highland-Feeling.

    Musik, Tanz und Show.
  • Whiskyerlebnis in historischer Atmosphäre.

    In der Altstadt Köpenick.
  • Immer wieder ein echtes Erlebnis.

    In der Freiheit 15.
  • Von unseren Experten lernen.

    Die Tastings.

Beiträge mit Tag ‘Steuer’

Brennen von Whisky ist eine Volkskultur

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein, Fach- und Faktenwissen

potstillsZumindest beschreiben verschiedene Autoren die Angewohnheit der Schotten auf dem Land, die in eigenen Destillerien ihren Alkohol selbst herstellen, auf diese Weise. Angefangen haben die Schotten damit schon vor Jahrhunderten, noch lange bevor Karl I. im Jahre 1644 zum ersten Mal eine Alkoholsteuer einführte, um die Staatskasse aufzufüllen. Darum kümmerten sich die Schotten jedoch kaum und ignorierten Verbote und Gesetze weitgehend. Die Reglementierung der Alkoholdestillation kam zu spät und die Tradition des Brennens ließ sich nicht mehr eindämmen.

Sogar in der Hauptstadt Edinburgh hatten angeblich nur acht von über 400 Whisky-Destillen Ende des 18. Jahrhunderts eine Erlaubnis. Was den Schotten lieb ist, lassen sie sich nicht ohne Weiteres wegnehmen. Das haben sie mehr als einmal in ihrer Geschichte demonstriert.

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Only Earls, Barons and Gentlemen

Geschrieben von Redaktion am in Allgemein, Fach- und Faktenwissen

earls-barons-gentlemenZunächst war es ausschließlich dem Adel gestattet, Whisky zu destillieren. Das Potenzial, zum Nationalgetränk zu werden, entwickelte der Whisky also erst im Laufe der Zeit. Begründet wurde die ursprüngliche Einschränkung auf Vertreter des Adelsstande, welche zudem ausschließlich für den eigenen Bedarf produzieren durften, durch den Mangel an Futtergerste.

Tatsächlich jedoch war es wohl eher der Versuch, das Brennen bzw. die Legitimation hierfür ausschließlich einer bestimmten Gesellschaftsschicht vorzubehalten, um diese dann zu besteuern. So war der Whisky zunächst nur Mittel zum Zweck, bis die Gesellschaft ihn für sich eroberte. Heute ist das Nationalgetränk der Iren und Schotten nicht mehr aus der breiten Bevölkerungsschicht wegzudenken und zum Glück zu einem Exportschlager der beiden Länder geworden.

Slàinte!

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